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- Physio-Training: Für einen entspannten Hund
Für Euer Tier ist es wichtig, dass die physiotherapeutische Behandlung möglichst stressfrei abläuft. Ihr könnt sicher sein, dass ich während der Behandlung mein Bestes geben werde, um Eurem Tier die Ängste zu nehmen. Lest dazu bitte auch das Geschriebene unter meiner Behandlungsphilosphie. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Tiere auf mich und die Behandlung entspannter reagieren, wenn Ihr Euren Hund schon vorab zu Hause auf die Therapie vorbereitet. Dazu könnt Ihr in der gewohnten Umgebung einfache Übungen in den Alltag einbauen, um dem Tier zu vermitteln das gewisse Berührungen und Maßnahmen keinen Grund für Aufregung oder gar Panik sind. Mit einem Mindestmaß an Vertrauen und ein Quäntchen Geduld lassen sich junge oder alte Tiere, von klein auf bei Euch, aus dem Tierschutz oder Tierheim zu Euch kommend, darauf vorbereiten. Methodische Anleitungen, wie man zu dem Ziel kommt bzw. das Verhalten konkret beüben kann, werde ich hier nicht geben. Das ist Aufgabe eines Hundetrainers. In der Mensch – Tierwelt existieren so viele Konzepte und Meinungen, wie man einem Tier ein wünschenswertes Verhalten beibringt und schmackhaft macht, so dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen möchte. Zu schnell tritt man jemandem zu nahe und die gut gemeinten Ratschläge werden kritisiert und auseinandergenommen. Ihr kennt Euren Hund am besten und könnt daher die für ihn geeignete Methode und den dafür geeigneten Trainer wählen. Die folgenden Ratschläge sind kein Patentrezept und müssen sicherlich individuell auf Euer Tier angepasst werden. Sie dienen lediglich dazu, Euch eine ungefähre Richtung an die Hand zu geben, wie eine Therapieeinheit abläuft und welches Verhalten nützlich ist, um ein effektives therapeutisches Ergebnis zu erreichen. Entspannung ist das Wichtigste! Also entspannt Euch zunächst! Schafft eine möglichst ruhige Atmosphäre, denn Euer Tier wird es merken, wenn Ihr nervös und unsicher seid. Hunde sind hochsensibel, wenn es um die Gefühle ihrer Bezugspersonen geht. Das erste Training gilt also für uns Menschen, die lernen müssen in stressigen Situationen souverän umzugehen, um den Hund stärken zu können. Versucht die folgend genannten Punkte routinemäßig in den Alltag einzubauen und arbeitet die Schritte step by step ab. Es muss nicht gleich am Anfang das volle Programm durchgeübt werden. Lasst es langsam und besonnen angehen! Kündigt die Übungen immer mit ein und demselben Kommando an – wie zum Beispiel „Warten“, „auf“, „los geht’s“ etc.. Das mache ich bei meinen eigenen Vierbeinern auch. Ich persönlich verwende bei meinen Hunden das Schlüsselwort „Warte“. Jedes x-beliebige Wort kann aber von Euch als Signalwort dazu genutzt werden. Meine Hunde wissen beim Signal „Warte“, was ich möchte. So kann ich beispielsweise entspannt Zecken entfernen, Zähne kontrollieren oder was eben sonst ansteht tun. Ich und andere mobile Physiotherapeuten werden Euren Vierbeiner in der Regel auf einer Matte am Boden behandeln. Das bedeutet, dass das Stehen und Liegen auf einer Matte nicht gleich zu einem Panikausbruch führen sollte. Daher ist es sinnvoll zunächst zu üben, dass der Hund ruhig auf einer Stelle stehen bleibt. Für das Training könnt ihr beispielsweise eine Decke verwenden. In dieser Position kann von uns Therapeuten zunächst die Adspektion in Ruhe (Sichtbefund: Begutachtung des Muskelstatus, der Rückenlinie etc.) durchgeführt werden. Nach der Adspektion folgt die Palpation des Tieres (Tastbefund). Ich taste Euer Tier einmal im Stehen und im Liegen ab. Das ist der schwierige Teil der Behandlung und Eurer Übung, da viele Hunde nicht so gerne intensive Berührungen mögen, erst recht nicht von fremden Menschen. Und etliche Hundebesitzer möchten auch gar nicht, dass sich ihr Hund von jedem anfassen lässt. Im Rahmen der Physiotherapie werden wir aber nicht drum herum kommen, dass sich der Hund von mir anfassen lassen muss. Je entspannter er dabei ist, desto angenehmer ist die Situation für alle Beteiligten. Ihr solltet daher das Tier darauf trainieren, dass es Berührungen toleriert, während es ruhig stehen bleibt. Bleibt Euer Hund entspannt auf der Decke stehen, dann solltet ihr mit ihm üben, dass er sich freiwillig dort hinlegt und ruhig bleibt, bis ihr ein entsprechendes Kommando zum Abbruch gebt. In einem weiteren Schritt könnt Ihr dem Hund beibringen, dass er sich dort freiwillig auf die Seite legt. Aus physiotherapeutischer Sicht ist es extrem praktisch, wenn das Tier zusätzlich die Fähigkeit besitzt, sich ohne großes Theater auf die Seite oder den Rücken legen zu lassen bzw. dies gar auf Anweisung von selbst tut. Kann Euer Hund auf der Seite liegen, könnt Ihr daran arbeiten, dass er diese Position auch länger aushält. Geht dafür langsam vor und verlängert die Zeit immer nur minimal. Selbstverständlich soll das Tier auch in dieser Position lernen meine Berührungen zu akzeptieren. Vergesst dabei nicht, dass ich auch die Pfoten und den Schwanz kontrollieren muss. Deshalb sollte das Anfassen-Können dieser Körperregionen unbedingt in Eurem Training aufgenommen werden. Das Tier sollte zudem das für ihn eventuell unangenehme Rumdrücken am Rücken/Bauch etc. und Durchbewegen der Gelenke erdulden. Ich muss zugeben, dass man als Tiertherapeut bei schwierigen Tieren die Behandlung auch unter Inkaufnahme eines gewissen persönlichen Risikos durchführt. Aber alles hat seine Grenzen! Es gehört definitiv nicht zum Berufsbild eines Tierphysiotherapeuten sich krankenhausreif beißen zu lassen. Wenn ich also merke, dass das Tier nicht auf einem tragbaren Risikolevel therapiert werden kann, so behalte ich mir vor die Behandlung abzubrechen. Um eine solide Basis zu schaffen und zu Hause zu üben, reichen die oben aufgeführten Punkte völlig aus. Wunderbar ist es, wenn ihr es schafft Eurem Vierbeiner eine positive Grundhaltung gegenüber Berührungen durch Fremde beizubringen. Das erleichtert ungemein meine Arbeit. Ich möchte betonen, dass es keinesfalls darum geht, dass Ihr den Willen Eures Haustiers brecht und es so zu einer willenlosen Hülle macht. Mir geht in erster Linie darum, das Stresslevel für das Tier durch eine entsprechende Vorbereitung möglichst niedrig zu halten! Falls bei Euch daheim ein äußerst wehrhaftes Individuum haust, so empfehle ich Euch den Rat eines erfahrenen Trainers in Anspruch zu nehmen. Gerne beantworte ich Euch Eure Fragen! Bis bald Eure Alice Tierphysio & Reha mit Herz
- Schmerzempfindung beim Hund
Und woran du sie erkennst. Schmerzerkennung beim Hund – Zusammenhang zwischen Schmerzen und Verhaltensveränderung „Der Schmerz wird definiert als eine komplexe subjektive Sinneswahrnehmung, die als akutes Geschehen den Charakter eines Warn- und Leitsignals aufweist und in der Intensität von unangenehm bis unerträglich reichen kann.“ Im Grunde genommen ist also Schmerz etwas Gutes, da er mitteilt, dass etwas im Körper nicht stimmt. Wir Menschen gehen dann für gewöhnlich zum Arzt und kümmern uns um das schmerzverursachende Problem. Im Gegensatz zu unseren Tieren können wir uns dann über Mimik, Gestik und Kommunikation ausdrücken, wo es „zwackt und drückt“. Bei Tieren sieht das aber ganz anders aus. Woher wissen wir, ob und wie Tiere Schmerzen empfinden? Inzwischen ist es wissenschaftlich belegt, dass Tiere die gleichen Schmerzrezeptoren wie wir Menschen besitzen. Damit ist klar, dass sie genauso wie wir Menschen Schmerz fühlen. Ob er von der Empfindung (Qualität) gleich ist wie bei uns Menschen ist bisher noch ungeklärt. In meinen Augen aber irrelevant, denn wenn mir mein Tier durch sein Verhalten Unwohlsein zeigt, so kann ich erahnen, dass etwas nicht stimmt. Als verantwortungsvoller Tierbesitzer sollte ich der Sache auf den Grund gehen und gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines Tierarztes die Ursache erkunden. Es gibt in der Tat einige Hinweise darauf, wie uns Tiere – insbesondere unsere Haustiere –Schmerzen signalisieren. Tiere können nicht wie wir mit uns kommunizieren. Sie zeigen Schmerzen durch eine Änderung Ihres gewöhnlichen Verhaltens an. Hier seid Ihr als aufmerksame Halter gefragt, denn nur Ihr kennt Euer Tier am besten. Akuter Schmerz Beim Schmerz kann man zwei unterschiedliche Arten unterscheiden – der akute und chronische Schmerz. Diese können sich unterschiedlich im Verhalten des Tieres äußern. Ein akuter Schmerz kann im Unterschied zum chronischen Schmerz leichter von Euch erkannt werden, da der Hund die Verhaltensänderung sofort und in der Regel eindeutig zeigt und oft geht sie direkt mit dem schmerz auslösenden Ereignis einher. Die Ursache für den Schmerz ist daher meist bekannt. Beispiele für einen akuten Schmerz sind Prellungen, Zerrungen und Knochenbrüche. Beispiel: Der Hund tobt mit Artgenossen, schreit kurz auf und humpelt nunmehr auf 3 Beinen. In diesem Fall könnt Ihr ganz klar erkennen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das zeigt Euch zum einen das Aufschreien und zum anderen das Humpeln des Tieres. AKUTE SCHMERZSIGNALE: Hecheln Winseln und Aufjaulen Zittern Schonen einer Gliedmaße Vermeiden einer Bewegung Chronischer Schmerz Chronischer Schmerz ist oft wenig auffällig, da er nicht mit einer ganz plötzlichen Verhaltensänderung/ Reaktion des Tieres einhergeht. Der Schmerz dauert meist schon länger an (länger als 3 Monate) und kann von der Intensität her variieren. Von Zeit zu Zeit können Schübe starker Schmerzen auftreten, die dann in moderaten Schmerzphasen übergehen. Die Beobachtungsgabe von Euch ist in diesen Fällen besonders gefragt, da diese Art von Schmerz sehr schwer zu erkennen ist. Unbehandelt können solche Schmerzen die Lebensqualität Eures Hundes stark einschränken. Im Gegensatz zu einem reinen akuten Schmerzempfinden, kann der chronische Schmerz in ein Leiden des Tieres übergehen. Leiden kann dann auf Dauer zu Verhaltensänderungen Eures Vierbeiners führen. Grundsätzlich werden Euch Veränderungen im Verhalten Eurer Tiere, die auf Schmerzen hindeuten könnten, eher auffallen als dem Tierarzt, der Euer Tier nur von Untersuchungen her kennt. Es ist daher ratsam, dass Ihr genau auf Verhaltensänderungen achtet - auch wenn sie zunächst von Euch nicht als relevant gewertet werden und nicht unbedingt mit Schmerzen in Verbindung gebracht werden. Ich habe Euch dazu einige Verhaltensänderungen zusammengefasst, die Euch Anhaltspunkte für Anzeichen für Schmerzen geben können. So fällt es Euch leichter zu erkennen, ob Euer Hund möglicherweise unter Schmerzen leidet. CHRONISCHE SCHMERZSIGNALE: Offensichtliche Anzeichen (leicht erkennbar) Die hier eingangs aufgezählten Anzeichen könnt Ihr noch relativ leicht erkennen, da sie Probleme im Bewegungsapparat erahnen lassen: Probleme beim Bein heben (Urinieren) Pfotenschleifen Erschwertes Aufstehen nach dem Liegen (der Hund muss sich erst einlaufen) Lahmen Schwierigkeiten beim Lagewechsel (Sitz-, Platz, Aufstehen) Der Hund ist wackelig auf den Beinen / geht unkoordiniert Vor allem bei der Arthrose gibt es eine schmerzhafte „Anlaufphase“, meist morgens, nach der sich die Bewegungen dann „normalisieren“ und die Beschwerden besser werden („Hund muss sich einlaufen“). Versteckte Anzeichen (schwer erkennbar) Die folgend enumerierten Anzeichen können Grundlage von diversen Problemen sein, da sie mit einer Verhaltensänderung einhergehen, die nicht zwingend mit muskoskelettalen Schmerzen in Verbindung gebracht werden. Bei der Appetitlosigkeit zum Beispiel denkt Ihr vermutlich eher an ein gastrointestinales Problem oder an eine Futterverweigerung, da das Futter dem Hund nicht mehr zu schmecken scheint. Selten denkt man an Schmerzen in der Wirbelsäule, in der Pfote oder im Knie. Geräuschempfindlichkeit (Schreckhaftigkeit) Ängstlichkeit Appetitlosigkeit aggressives Verhalten ggü. Menschen oder Artgenossen Aggressives Verhalten wird insbesondere bei chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates beobachtet. Die Tiere zeigen ein wechselhaftes Temperament auf. Die Besitzer beschreiben oft den Charakter des Tieres als „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“. Das unberechenbar aggressive Verhalten tritt typischerweise dann auf, wenn man sich dem Hund nähert oder der Hund liegt. Beispiel: Hund und Besitzer liegen gemeinsam auf der Couch. Der Besitzer steht auf. Ohne Vorwarnung schnappt der Hund in diesem Moment nach seinem Herrchen/ Frauchen. Durch das Aufstehen des Besitzers von der Couch kam es zu einem Lagewechsel beim Hund, welcher offensichtlich zu Schmerzen geführt hat. Bewegungsunlust Zurückhaltung bei Treppen hinauf- oder hinunter zu steigen Lethargie Auch die Bewegungsunlust wird bei Schmerzen des Bewegungsapparates beobachtet. Euer Hund möchte nicht mehr, oder nicht mehr so lange spazieren gehen. Er setzt sich oder legt sich während des Spaziergangs hin. Er meidet Treppen und/ oder wirkt in einigen Fällen lethargisch. Katzen zeigen bei Schmerzen des Bewegungsapparates (bspw. chronische atritische Schmerzen) ebenfalls gesteigertes Angst- und Aggressionsverhalten Zurückhaltung beim Springen auf Gegenständen (Kratzbaum) Zurückhaltung bei Treppen hinauf- oder hinunter zu steigen Veränderungen bei der Hygiene – Urinieren Vermeiden von Katzentoiletten mit hohen Seitenwänden Besitzer beschreiben, dass die Katze plötzlich außerhalb der Katzentoilette uriniert. Ein Ereignis oder eine Erkrankung liegt hierbei aber nicht zu Grunde. Daher sollte man an SCHMERZEN denken! Bei Leistungs – und Sporthunden können Schmerzen zu Leistungsveränderungen führen. Die Hunde zeigen dann Zurückhaltung beim Springen Langsames Aufsteigen von Hindernissen Schwierigkeiten bei bestimmten Bewegungen (Kurvenlaufen, Rückwärtsgehen, Seitwärtsbewegungen) In Zusammenhang mit der Erkrankung lumbosakralen Stenose zeigen Hunde Zurückhaltung beim Springen Schwierigkeiten beim Hinsetzen („Sitzmachen“) Selbstverstümmelung im unteren Rückenbereich, Hinterbeinen und Schwanz Nicht nur eine gesteigerte Aggressivität, wie oben beschrieben, kann ein Schmerzsignal sein, sondern auch der umgekehrte Fall, dass Euer Hund stets auf der Suche nach Eurer Aufmerksamkeit ist. Das Verhalten tritt oft in Zusammenhang mit muskuloskelettalen Schmerzen auf. Übertriebene Aufmerksamkeitssuche des Besitzers Bei dem folgenden Verhalten denkt man nicht gleich daran, dass der Hund Schmerzen haben könnte. Man denkt eher an gastrointestinale Beschwerden. So hat man in Studien festgestellt, dass Hunde ein Zwangsverhalten dahingehend entwickeln, dass sie vermehrt Steine fressen. Beobachtet wurde das in Zusammenhang mit Schmerzen im Lendenbereich bzw. in den Hüften. Wenn also beim Tierarzt gastrointestinale Beschwerden (Bluttest, Stuhluntersuchung, Ultraschall etc.) für das Verhalten „Steine fressen“ ausgeschlossen wurde, sollte man eventuell auch an Schmerzen im Bewegungsapparat denken. Entwicklung eines Zwangverhaltens: bspw. Fressen von Steinen Ein vermehrtes Belecken/ Kauen einer Region am Körper kann ebenfalls auf Schmerzen hindeuten. Auch im Falle von einer Leckdermatitis sollte man eine Schmerzsymptomatik nicht außer Acht und ggf. näher abklären lassen. Übermäßiges Schlecken/ Belecken/ Kauen einer Körperregion Durch Schmerzen können viele Verhaltensveränderungen resultieren. Zweifellos bleiben viele Fälle unerkannt, weil der Zusammenhang zwischen den klinischen Anzeichen und den Schmerzen nicht sofort erkannt wird. Ein noch häufigeres Problem ist, dass man die Zusammenhänge zwischen Verhalten und Schmerz nicht sofort zu erkennen vermag. Im Folgenden möchte ich Euch weitere Verhaltensveränderungen nennen, die auf Schmerzen hindeuten könnten (Quelle: 12. Internationale Veterinary Behavior Meeting): Destruktivität, wenn Hunde alleine gelassen werden Gewölbter Rücken - Kyphose Weigerung des Betretens des Hauses oder Wohnung mit glatten Böden Nächtliche Unruhe/ Nächtliches Umhergehen Weigerung Leine oder Geschirr anzuziehen Berührungsempfindlichkeit an bestimmten Körperregionen (v.a. Rücken, Hüfte) Gestelzter/ steifer Gang Heben oder Schütteln von Pfoten Hypervigilanz (erhöhte Wachsamkeit) Phantomkratzen Weitere Anzeichen für Schmerzen beim Hund können sein: Wenn der Schmerz sich schon chronisch manifestiert hat und längere Zeit andauert, können sich bereits körperliche Anzeichen zeigen. Das Aussehen des Hundes verändert sich: Abnahme der Muskulatur (Atrophie) Verspannungen der Muskulatur schuppiges, glanzloses, struppiges oder fettiges Fell Veränderung des Geruches des Hundes Veränderungen im Gesichtsausdruck des Hundes (wirkt angestrengt, hat Augenringe) FAZIT: Euer Hund kann Schmerz auf vielerlei Art und Weise zeigen. Häufig sind es Veränderungen im Verhalten, die nicht gleich auf Schmerzen schließen lassen. Daher solltet Ihr Eure Hunde immer sehr genau beobachten, damit Schmerzen so früh wie möglich erkannt werden und sich nicht chronisch manifestieren. Ein chronischer Schmerz ist schwieriger zu behandeln und mündet irgendwann unweigerlich in ein Leiden des Tieres. Schlussendlich treten beim nicht rechtzeitigen Erkennen des Schmerzes mit der Zeit körperliche Veränderungen auf. Nehmt bitte jede Schmerzäußerung Eures Hundes ernst und handelt rechtzeitig! Alles Liebe Eure Alice Quellen: - Leidfähigkeit und Empathie bei Tieren - Das zeigen wissenschaftliche Untersuchungen - Sentience Politics (sentience-politics.org) - Fühlen Tiere Schmerzen so wie wir? | National Geographic - Pain and Problem Behavior in Cats and Dogs (nih.gov) in englischer Sprache - Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze von Andreas Kasper und Markus Zohmann - Schmerzen beim Hund - Wenn der Hund sich nicht setzt und Training nicht hilft (doggy-fitness.de)
- HD - Hüftgelenksdysplasie
HD - Hüftgelenksdysplasie Sind wirklich nur die Gene schuld? Heute möchte ich mit dem Mythos aufräumen, dass ein HD-geplagter Hund ein Opfer seiner Gene ist. Auch wenn Hunde genetisch schlechte Voraussetzungen haben, so müssen sie nicht zwingend schlechte Hüften bekommen. Auch wenn die Gene allein ungünstig sind, lässt sich die Entwicklung noch durch die Epigenetik ändern. Diese Epigenetik beschreibt dabei die mögliche Einflussnahme auf unsere DNA über äußere und innere Einflussfaktoren, wie z.B. Ernährung und Bewegung. Aber nun zurück zum Anfang. Was bedeutet Hüftgelenksdysplasie? Die Hüftgelenksdysplasie ist eine der häufigsten und bekanntesten Skeletterkrankungen des Hundes. Ihr solltet wissen, dass die HD nicht angeboren ist. Die Veränderungen des Hüftgelenkes entwickeln sich erst postnatal während des Wachstums des Hundes. Das Wort Dysplasie bezeichnet in der Veterinärmedizin die Fehlbildung einer anatomischen Struktur bzw. die abnorme Entwicklung einer Struktur, die ursprünglich korrekt geformt war. In der Veterinärmedizin wird daher heute der Begriff der „erblich bedingten postnatalen Fehlentwicklung des Hüftgelenkes“ weitestgehend akzeptiert. Welche Strukturen sind bei dieser Erkrankung betroffen? Bei einem gesunden Hüftgelenk fügt sich der Oberschenkelkopf passgenau in die Hüftgelenkspfanne, quasi wie ein Schlüssel in sein Schloss, hinein. Der Kopf des Oberschenkelknochens kommt zu ca. zweidrittel in der Gelenkspfanne zum Liegen. Das Band, welches den Hüftkopf mit der Gelenkpfanne verbindet und die Gelenkkapsel sind straff, die umgebende Muskulatur weist eine normale und gesunde Muskelspannung auf. Im Gegensatz dazu zeigt ein dysplastisches Gelenk eine Laxizität (Lockerheit) und eine Passungenauigkeit der beiden Gelenkanteile auf. Der Oberschenkelkopf passt also nicht exakt in seine Pfanne oder anders ausgedrückt passt der Schlüssel (Kopf) nicht in sein Schloss (Pfanne). Grundsätzlich gilt, dass die Form des Oberschenkelkopfes und die Form der Hüftgelenkspfanne nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Im Falle der Pfanne besteht die Möglichkeit, dass sie zu flach oder zu groß ausgebildet sein kann. Folglich umschließt sie nicht ausreichend den Oberschenkelkopf. Des Weiteren kann der Oberschenkelkopf eine veränderte Form oder Größe aufweisen, so dass er nicht in die Pfanne passt. In beiden Fällen ist das Gelenk lockerer und greift nicht gut ineinander. Es gibt aber auch Fälle in denen beide Gelenkpartner zwar passend aussehen, aber dennoch das Gelenk nicht genügend geschlossen ist. Ursächlich dafür kann ein zu weiter Gelenkspalt aufgrund von einem schlechten Muskeltonus, einem losen Gelenkband und/ oder einer losen Gelenkkapsel sein. Die Folge ist auch hier eine Laxizität im Gelenk. Die unterschiedlichen Ausprägungen der HD können variieren von einem Gelenk, das annährend gesund aussieht und sich kaum krankhaft auswirkt, bis hin zu Formen, bei denen der Oberschenkelkopf überhaupt nicht mehr in seine Pfanne passt und somit schon außerhalb der Gelenkpfanne sitzt und massive Probleme bereitet. Letzteres nennt man dann eine Hüftgelenksluxation oder Hüftgelenksausrenkung. Krankheitsursachen – nicht nur eine Frage der Gene In der Tiermedizin ist die Ursache der Entwicklungsstörung, die dann schlussendlich zur HD führt, trotz zahlreicher Untersuchungen noch nicht genau und abschließend geklärt. Es scheinen sowohl hereditäre als auch Haltungs- und Umwelteinflüsse eine Rolle zu spielen. Einigkeit herrscht aber zumindest darüber, dass eine genetische Komponente zur Entstehung der HD beiträgt. Das heißt, dass die Veranlagung für die Entwicklung der HD, der Welpe von seinen Elterntieren erbt. Der Erbgang für die HD ist ein polygener mit unvollständiger phänotypischer Varianz. Daher wird die genetische Erkrankung der HD auch als multifaktorielle Erbkrankheit bezeichnet. Dies bedeutet, dass nicht nur ein einzelnes defektes Gen, das ein Welpe von seinen Eltern bekommt, die Erkrankung hervorrufen kann, sondern erst die Kombination aus verschiedenen Genen, die ein Tier in seinem Erbgut hat, über die Veranlagung zur HD entscheidet. Diese Erbanlagen scheinen an den unterschied-lichen Stellen die Entwicklung einer Hüftgelenksdysplasie zu beeinflussen. Es wird vermutet, dass einige auf die Entwicklung des Hüftgelenks direkt einwirken, wobei andere wiederum eher indirekt greifen. So wird angenommen, dass die Form und die Länge der Rückenlinie und die Stellung des Beckens, also die Winkelung der Hintergliedmaße, einen Einfluss auf die Entwicklung zur HD haben. Eine nicht unerhebliche Rolle sollen aber auch die erblich fixierte Wachstumsgeschwindigkeit, das Körpergewicht und die Muskelmasse spielen. Für Nichtmediziner möchte ich das eben Erläuterte und die möglichen Auswirkungen nochmals möglichst einfach darstellen: Da eine Kombination aus verschiedenen Genen und andere Faktoren für die HD verantwortlich sind, kann es sein, dass ein an HD erkranktes Muttertier mit einem HD-freien Vatertier durchaus gesunde, aber auch kranke Nachkommen gebären kann. Die gesunden Nachkommen haben in ihrem Genmaterial trotzdem kranke Gene, die sie von ihrer Mutter geerbt haben. Diese wiederum können sie an ihre Nachkommen weitergeben und kranke Welpen zur Welt bringen. Es ist aber auch so, dass HD-Eltern nicht zwingend Nachkommen zeugen, die schließlich an HD erkranken. Umgekehrt können HD-freie Eltern Welpen zeugen, die an HD erkranken, da die hüftdysplasiebegünstigende Genkombination der Elterntiere erst bei den Kindern zum Tragen kommt. Natürlich steigt aber das Risiko, dass Nachkommen eine HD entwickeln deutlich an, wenn die Elterntiere selbst erkrankt sind. Innerhalb eines Wurfs müssen aber dann nicht alle Welpen eine HD bekommen und die erkrankten Welpen können später eine HD unterschiedlichen Ausmaßes entwickeln. Wie entsteht die Hüftgelenksdysplasie? Man kann davon ausgehen, dass jeder Hund, der an einer HD leidet, zunächst mit gesunden normalen Hüftgelenken geboren wurde. Die Erkrankung entwickelt sich erst im Laufe des Wachstums des Welpen durch ein Zusammenspiel von unterschiedlichen genetischen Faktoren (erkranktes Gen und andere Gene bspw. für die Länge der Rückenlinie etc.), äußere Einflüsse und Umweltfaktoren (Ernährung, körperliche Belastung). Da das Welpenskelett zum Zeitpunkt der Geburt noch nicht vollständig verknöchert ist und somit weder die Pfanne, noch der Oberschenkelkopf vollständig ausgebildet ist, können die genannten Faktoren (genetische oder/ und äußere Einflüsse) Störungen im Wachstum des Welpenskeletts verursachen und damit zu einer Fehlentwicklung des Hüftgelenks führen. Daher kommt es schon meist im Welpenalter zu einer Subluxationsstellung (s.o.) der Hüfte. Dies bewirkt dann beim heranwachsenden Hund eine Deformation des Pfanne und/ oder des Gelenkkopfes bis sich schließlich alle typischen Veränderungen einer HD einstellen. Eine Instabilität des Gelenkes schon im Welpenalter kann zu einer Subluxation und als Folge zu den oben genannten Deformitäten des Hüftgelenks führen. Die Stabilität des Gelenkes wird grundsätzlich erreicht durch: die Kongruenz von Oberschenkelkopfkopf und Pfanne ein straffes Oberschenkelkopfband einen ausreichender Muskeltonus der Beckenmuskulatur eine straffe Gelenkkapsel Sind eine oder mehrere dieser Faktoren gestört, so ergibt sich daraus eine vermehrte Lockerheit des Gelenkes, die zur biomechanisch ungleichmäßigen Belastung der Gelenkanteile führt. Fehlentwicklung der Pfanne als eine Ursache Man geht davon, dass für die Entstehung der perfekten Passform des Hüftgelenks ein adäquater Reiz vom Oberschenkelkopf auf die Hüftgelenkpfanne ausgehen muss. Man hat festgestellt, dass sich schon im frühen Welpenalter Veränderungen des Oberschenkelkopfbandes bei HD Hunden nachweisen lassen. Dies fördert die Subluxationsstellung des Oberschenkelkopfes. Damit kann der Oberschenkelkopf nicht mehr seinen formgebenden Reiz in der Hüftgelenkspfanne setzen. Aufgrund des nunmehr pathologischen Reizes kommt es zu ungleichen Belastungen in der Pfanne, so dass unter den Druckkräften der Pfannenrand an be-stimmten Stellen stärker abgeflacht wird. Der starke Druck führt zudem zu einer Wachstums-hemmung, so dass der Pfannenrand nicht entsprechend der Größe des Oberschenkelkopfes wachsen kann, somit also flacher verbleibt. In der Folge wird das Gelenk instabil und die Lockerheit des Oberschenkelkopfes in der Hüftpfanne nimmt zu. Der Teufelskreis beginnt, da somit noch mehr Druck auf die Ränder der Gelenkpfanne und nicht in die Tiefe des Gelenks ausgeübt wird, so dass der Pfannenrand sich mehr und mehr abflacht. Dies kann schließlich zur Subluxation des Oberschenkelkopfes aus seiner Pfanne führen. Fehlentwicklung des Oberschenkelkopfes als weitere Ursache Analog zu den Veränderungen an der Gelenkspfanne finden auch am Oberschenkelkopf Umgestaltungsvorgänge statt. Der dorsale (zum Rücken gelegen) Bereich kann abflachen und Knorpelschäden können entstehen. Auch ein Oberschenkelkopf, der sich nicht normal entwickelt, zum Beispiel wenn er zu klein bleibt, schafft mitunter keinen adäquaten Reiz auf die Pfanne aus, so dass sich die beiden nicht aufeinander abgestimmt entwickeln können. Auch in diesem Fall liegt eine Passungenauigkeit der beiden Gelenkanteile vor. Außerdem kann eine Winkelveränderung beim Oberschenkelhals einen auf die Pfanne negativ einwirkenden Druck bewirken und folglich zu veränderten und anatomisch nicht korrekten Formgebungen des Gelenkes führen. Weitere Umweltfaktoren als Ursache für die Entstehung der Hüftgelenksdysplasie Zu den Umweltfaktoren, die zur Entwicklung der HD führen können, gehören im Wesentlichen die Futterzusammensetzung und die während des Wachstums stattfindende Bewegung. Energetische Überversorgung ist ein Grund für starkes Jugendwachstum. Mit der beschleunigten Massezunahme der Knochen erhöht sich nicht in gleichem Masse deren Belastbarkeit, da die entscheidenden Reifungsprozesse im Knochen nicht proportional beschleunigt werden. Eine Kalziumüberversorgung während des Wachstums ist entscheidend für die Ausbildung eines dysplastischen Hüftgelenks. Der hohe Kalziumspiegel führt über die vermehrte Ausschüttung von Calcitonin zur Hemmung der Osteoklastentätigkeit im Röhrenknochen. Dies kann einen vergrößerten Schenkelhals-Schaft-Winkel zur Folge haben. Dieser wiederum führt unter Umständen zu einer Subluxationsstellung des Femurs. Andererseits wird aber bei zu geringer Kalziumaufnahme vermehrt das Parathormon gebildet, das einen übermäßigen Knochenabbau induziert. Die in ihrer Belastbarkeit geminderten Knochen neigen zur Deformation und Fraktur. Für die Entwicklung des gesunden Hüftgelenkes beim Welpen sind demnach eine ausgewogene Energiezufuhr und ein ausgewogenes Kalzium-Phosphor -Verhältnis in der Wachstumsphase essentiell. Der Einfluss der Bewegung für die Ätiologie der Hüftdysplasie wird kontrovers diskutiert. Eine maßvolle und gesunde Bewegungsförderung gelten als positiver Faktor für die gesunde Entwicklung des Hüftgelenks. Eine zu frühe exzessive Bewegung kann einen schädigenden Einfluss auf das Hüftgelenk ausüben. Auch Bewegung auf hartem Boden kann deutlich prädisponierend für die HD-Ausbildung sein. Zudem kann ein Einfluss der Haltung von Welpen auf glatten Böden, was zu vermehrtem Ausgleiten und damit traumatischen Gelenkschäden führt, zur Förderung einer HD führen. Fazit Bei der Entstehung der HD spielen zwar genetische Faktoren die wesentliche Rolle. Sie sind aber nicht alleine dafür verantwortlich, wie sich eine Hüftgelenksdysplasie beim Hund entwickelt. Es ist ebenso nachgewiesen, dass Umweltfaktoren wie Fütterung, Haltung und Bewegung bei aus genetischer Sicht empfänglichen Tieren einen Einfluss auf die Ausprägung der HD haben. Inzwischen ist bekannt, dass mit kontrolliertem Wachstum, genauer Gewichtskontrolle und dazugehöriger verantwortungsvoller Ernährung und Bewegung von Hunden sehr gute Ergebnisse erzielt werden können. Unter Anleitung eines Tierphysiotherapeuten kann gezielt die Beweglichkeit, die Kraft und die Ausdauer des Hundes sinnvoll trainiert werden. Die Schulung des Körperbewusstseins kann maßgeblich zu einer Verletzungsprävention führen. Sollte es trotz allem zu einer Verletzung kommen, so heilen die Verletzungen schneller und mit weniger Folgeerscheinungen ab. Des Weiteren gibt die Physiotherapie Hoffnung, da sie sich positiv auf die Hüftgelenksdysplasie auswirkt und zu einer Linderung der Beschwerden führen kann. In meinen nächsten Blog Artikeln werde ich näher auf die Krankheitszeichen und die Behandlungsmöglichkeiten der HD eingehen. Wenn Ihr Fragen habt, kontaktiert mich gerne. Eure Tierphysio und Reha mit Herz Quellen: - HD beim Hund - Chancen und Risiken - A. Zohmann, C. Grußendorf u.a. - https://www. Hüftdysplasie (HD) beim Hund – GRSK e.V. – Gesellschaft für Röntgendiagnostik - Zur Entwicklung der articulatio coxae und der radiologischen Frühdiagnostik der HD des Hundes – E. Köppel - HD bei Hunden – Ficus und Löffler - Die kanine Hüftgelenksdysplasie / Ultraschalluntersuchung – Andreas Fischer - https://www.Vetmeduni Vienna : Kleintierchirurgie : Hüftgelenk - https://www.tierklinik.de/medizin/hueftgelenksdysplasie-hd
- Wie oft muss mein Hund zur Physiotherapie?
Wie viele Sitzungen braucht es? „Der Stein kommt ins Rollen“ Heute möchte ich mit Euch meine Gedanken zu einer wohl für den Tierbesitzer sehr wichtigen Frage teilen. Als Therapeutin werde ich oft schon im ersten Termin gefragt: „Wie viele Termine seien bis zur Gesundung notwendig und müssten diese in regelmäßigen Abständen erfolgen?“ In meinen Augen eine absolut verständliche Frage, wenn man noch nicht Erfahrungen mit der manuellen Therapie am Tier sammeln konnte. Ich versuche den Prozess bildhaft darzustellen und hoffe, dass ich auf diesem Wege Aufklärung über meine therapeutische Arbeit vermitteln kann. Stellt Euch mal einen Stein vor, dem Ihr oben am Berg einen Tritt verpasst. Es kann sein, dass der Stein ohne jegliche Hindernisse bis zum Fuße des Berges hinunter rollt. Es kann aber auch sein, dass ein Ast, ein Stein oder ein anderes Hindernis im Wege liegt. Dann wird der Stein unter diesen Umständen nicht mehr von alleine bergab rollen können. Ihr müsst ihm einen neuen Tritt verpassen, damit er erneut ins Rollen kommt und seinen Weg bis zum Ziel fortführt. Übertragen auf den Hund in der Tierphysio bedeutet es Folgendes: In manchen Fällen kann es durchaus sein, dass eine einzige Therapieeinheit ausreichend ist, um die Ursache für die Schmerzen oder die Bewegungseinschränkung zu beheben. Um wieder auf unsere Metapher „Stein“ zurückzukommen, bedeutet es, dass die Therapieeinheit den Stein ins Rollen gebracht hat und der Stein ohne irgendwelche Hindernisse (Ast oder Stein) an sein Ziel am Fuße des Berges angelangt. Das kann der Fall sein, wenn beispielsweise ein Wirbel bei einem Sturz verschoben wurde und dieser zeitnah wieder in seine physiologische Stellung gebracht wurde. Erfahrungsgemäß ist das aber eher die Ausnahme und nicht die Regel. Warum ist das so? Die meisten Hunde zeigen oft erst sehr spät, dass etwas bei ihnen nicht stimmt. Das liegt unter anderem daran, dass der Körper daran bestrebt ist, Defizite im Bewegungsapparat möglichst schnell auszugleichen. Im Gegensatz zu uns Menschen können das Hunde aufgrund deren Anatomie noch viel besser kompensieren als wir Menschen mit unserem Zwei-Bein-Stand. Daher ist es nicht selten, dass die Beschwerden über einen längeren Zeitraum entstanden sind. In den allermeisten Fällen haben sich die Beschwerden schon chronisch manifestiert, wenn der Physiotherapeut hinzugezogen wird. Stellt Euch jetzt bitte das Beispiel mit dem verschobenen Wirbel, welches ich zuvor gebracht habe, vor. Der Wirbel wurde aber nicht nach wenigen Tagen, sondern erst nach Wochen oder Monaten in seine physiologische Stellung gebracht. Die Folge ist dann, dass sich die Muskeln, Sehnen, Bänder und Faszien an die veränderte Körperhaltung angepasst haben. Möglicherweise sind diese schon verkürzt oder verhärtet. Der Hund läuft zu diesem Zeitpunkt für gewöhnlich schon länger in einer Schonhaltung und hat möglicherweise Schmerzen. Nun komme ich als Physiotherapeutin ins Spiel und lockere/ dehne die Struktur auf - ich trete also den Stein auf dem Berg. Was passiert dann? Genau…der Hund ist noch eine Schonhaltung gewohnt, so dass er diese nach den ersten Therapieeinheiten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch beibehalten wird. Was passiert dann mit dem gedehnten Muskel? Richtig, er wird sich vermutlich wieder an die Schonhaltung anpassen und sich wieder zusammenziehen. Der Stein wird also auf seinem Weg bergabwärts zunächst von einem Ast gebremst. Was muss ich also erneut tun? Ich trete ihn also nochmal, sodass er erneut ins in Rollen kommt. Diesmal aber nicht so fest, da der Weg zum Ziel viel kürzer ist. Der nächste Tritt wird wieder ein wenig sanfter usw. bis das Ziel erreicht wurde. So ähnlich verhält es sich mit der Physiotherapie. Mit regelmäßigen Therapieeinheiten wird auf die Strukturen immer und immer wieder eingewirkt, so dass sie langsam und dauerhaft ihre ursprüngliche Form wieder einnehmen können. Erst dann kann das Tier dauerhaft aus seiner Schonhaltung und den Schmerzen befreit werden. Wie oft und wie schnell ich zum Ziel komme, zeigt mir das Tier. Daher passe ich den Zeit- und Therapieplan meiner Patienten dem aktuellen Zustand und Fortschritt an. Eure Tierphysio und Reha mit Herz
- In The Studio
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- Behind The Scenes
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